Hygiene in Urinalbecken: Technik kann viel, aber nicht alles.

 

Urin wirkt chemisch aggressiv und biologisch geruchsintensiv. Die Hersteller von Urinalen haben mit wassergespülten und wasserlosen Systemen mehr oder weniger überzeugende Lösungen für hygienisch akzeptable Toiletten entwickelt. Als einer der – seit Jahrzehnten – führenden Anbieter wasserloser Systeme nutzen wir unsere Erfahrungswerte für die ständige Verbesserung nicht nur bei den Materialien, sondern auch bei den Sifonsystemen, die nach unserer Überzeugung von ganz entscheidender Bedeutung für die Funktionssicherheit sowie für die hygienische und olfaktorische Ausprägung in den Toiletten sind.

Es wird bei anderen Herstellern zum Teil der Eindruck erweckt, als ob die technische Erfüllung von Normwerten oder anderer Parameter ausreiche für den hygienischen Standard, den Nutzer in privaten und öffentlichen Räumen erwarten. Das gilt insoweit, als der Reinigungsdienst vorschriftsmäßig erbracht wird. Das gilt schon nicht mehr bei Systemen auf der Basis von Geruchssteinen, und darum dreht sich im Moment die fachliche Diskussion bis hinein in die Gesundheitsämter. Den Verantwortlichen liegen die Untersuchungsergebnisse aus Studien vor, nach denen mit diesen Systemen zwar der Geruch bekämpft wird, die Bildung gefährlicher Keimherde jedoch nicht unterbunden wird – mehr noch: nicht unterbunden werden kann.

Wasserlose Renschler-Urinale werden mit zwei unterschiedlichen Sifonsystemen betrieben, jede – bei Einhaltung gängiger Reinigungs- und Wartungspraxis – mit der Gewähr für die

  • Unterbindung von Gerüchen und der effektiven Bekämpfung von Keimen: Urinale mit Sperrflüssigkeits-Sifon. Die Sperrflüssigkeit hält Kanalisations- und Uringerüche ab und sorgt dafür, dass sich im Abflussrohr keine Inkrustinationen bilden können. Die Sperrflüssigkeit wird rückstandsfrei biologisch abgebaut.
  • Urinal mit Schlauch-Membran-Sifon. Das von uns verwendete Silikongummi gibt der Membran eine glatte Oberfläche und erleichtert dadurch den Abfluss. Die Membran schließt nach einer Nutzung selbsttätig und hält Kanalisations- und Uringeruch zurück. Der Sifon funktioniert dauerhaft zuverlässig und sorgt für lang anhaltende Hygiene im Becken.

Renschler jetzt auch mit wasser­ge­spültem Urinal!

Renschler ist seit Jahrzehnten einer der führenden Anbieter von wasserlosen Urinalen. Diese Spezialisierung hat sich für die Kunden ausgezahlt: Renschler-Urinale sind Stand der Technik, in jeder Hinsicht. Spezialisierung bedeutet jedoch nicht, sich der Entwicklung bei den wassergespülten Urinalen zu verschließen.

Das von Renschler ins Produktportfolio aufgenommene System Salvis ist ein Urinal mit sensorgesteuerter Wasserspülung – ein in jeder Hinsicht innovatives Produkt mit betreiberfreundlichem Plug`n-Play-Prinzip. Ein wesentliches Ergebnis der Salvis-Sensorsteuerung ist der kontrollierte Wasserverbrauch, da die Frequenz der Nutzer die Häufigkeit der Spülungen steuert und – im Gegensatz zu Bewegungsmeldern – nur nach tatsächlicher Nutzung gespült wird. Mehr noch: auch die Spülmenge je Spülung kann unterschiedlich eingestellt werden – denkbar einfach direkt am Becken.

Die Installationskosten für Becken und System (Plug´n Play!) sind niedrig, die gesamte Technologie ist – vandalensicher – an der Rückseite des Beckens angebracht.

Renschler hat mit Salvis den Vorteil, seinen Kunden objektiv das geeignete System für den jeweiligen Einsatzort empfehlen zu können.

Wassergespültes Urinal Salvis


Neuheit in der Geruchsbekämpfung: Calm-O-Dor!

Renschler erweitert seine Angebotspalette um ein neuartiges System für die Geruchsbekämpfung. Der dabei zur Anwendung kommende Wirkstoff Calm-O-Dor arbeitet auf biochemischer Basis und neutralisiert belastete Luft schnell und vor allem nachhaltig. Informieren Sie sich über das Produkt und dessen Anwendungsformen hier :

Renschler mit Calm-O-Dor


Renschler bestückt öffentliche Toilette in Würzburg

Eine öffentliche Toilette in der Nähe das Würzburger Schlosses – ein Touristenmagnet mit entsprechender Frequenz auch der Toilettenanlagen – wurde von einem Bauunternehmen generalüberholt. Renschler lieferte seine für WC-Anlagen an derartigen Hotspots bestens geeigneten Edelstahlbecken ohne Wasserspülung. Die Materialstärke von 1,5 mm und die gekantete Formgebung stellen sicher, dass Form und Funktion der Becken erhalten bleiben, auch bei erhöhter Beanspruchung.

Renschler führte die Montage und die Inbetriebnahme der Becken innerhalb von vier Stunden aus. Mit qualifiziertem Personal an unterschiedlichen Standorten sowie mit IT-gestützter Arbeitsvorbereitung ist Renschler in der Lage, derartige Aufträge im gesamten Bundesgebiet auszuführen, auch einschließlich der eventuell erforderlichen Umbauten. Die Angebotspalette reicht von Keramik- und Edelstahlbecken (in unterschiedlichen, frei wählbaren Farben) bis zu Urinalanlagen in beliebiger Länge.

 

 


Wechsel in der Geschäftsführung

Der bisherige zweite geschäftsführende Gesellschafter F. Rauchholz ist im April auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen ausgeschieden.

In gleicher Funktion, jedoch mit anderen Schwerpunkten, ist zum 01.05.2016 Uwe Flockerzi in die Firma eingetreten und teilt sich mit dem Geschäftsführer und Gesellschafter Michael Weik die Verantwortung für die Führung des alt eingesessenen Unternehmens.

Mit Uwe Flockerzi erhält Renschler die Expertise eines lange Jahre im Facility Management tätigen Unternehmers, der nicht nur auf der Vertriebsseite, sondern auch im organisatorischen Bereich wertvolle Impulse einbringt. Uwe Flockerzi hat sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit Michael Weik und den Mitarbeitern die aktuelle Marktstellung des Unternehmens auszubauen und die Marke Renschler so zu positionieren, dass mit ihr Kompetenz und Innovation verbunden werden.

„Ich werde bei Renschler vor allem meine Erfahrungen aus der Wohnungswirtschaft einbringen und – in enger Zusammenarbeit mit Michael Weik, der das Unternehmen in den letzten Jahren zu seiner heutigen Bedeutung entwickelt hat – meinen Beitrag zum nachhaltigen Wachstum von Renschler leisten“, so Uwe Flockerzi. „Ich bin gerne Teil dieses engagierten Teams!“